Off-Caged
Zu Beginn des Schuljahres 2003/04 erarbeiteten Guido Schlösser, Alfred Wank
und Margarete Bastian mit einer sechsten Klasse des Reinoldus- und
Schiller-Gymnasium die Medienperformance Off-Caged, die Elemente des
Dadaismus und der Neuen Musik mit den Fernseherfahrungen der Schülerinnen
und Schüler verband. Die Aufführungen fanden an der Schule und im Rahmen des
Festivals jazzwerkruhr am 12. Dezember 2003 im Theater im Depot statt.
Xylophone im Grunge-Rhythmus, Neue Musik in der Casting-Show, Dadaismus im Videoclip-Zeitalter: Im Rahmen des Musikunterrichts entwickelt die Klasse 6d des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums unter Leitung ihrer Musiklehrerin Margarete Bastian und der Dortmunder Komponisten Guido Schlösser und Alfred Wank eine irrwitzige Performance aus Bühnenshow, Mediensatire und improvisierter Musik.
„Das Fach Video gibt es in der Schule nicht, weil es im neunzehnten Jahrhundert noch keine Videorecorder gab,“ erläutert Guido Schlösser den Schülerinnen und Schülern, aber das hindert ihn nicht, die Möglichkeiten des Musikunterrichts neu zu definieren. Schließlich gilt es seit John Cage, die Gleichzeitigkeiten und Unvorhersehrbarkeiten des Lebens auch in der Kunst zu akzeptieren.
Schülerinnen und Schüler lernen die Gesetze der Medienrealität kennen, indem sie sie überschreiten. Doch die Disziplinierung kommt nicht zu kurz: Eine Bühnenshow ist schließlich kein Kindergeburtstag.
Xylophone im Grunge-Rhythmus, Neue Musik in der Casting-Show, Dadaismus im Videoclip-Zeitalter: Im Rahmen des Musikunterrichts entwickelt die Klasse 6d des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums unter Leitung ihrer Musiklehrerin Margarete Bastian und der Dortmunder Komponisten Guido Schlösser und Alfred Wank eine irrwitzige Performance aus Bühnenshow, Mediensatire und improvisierter Musik.
„Das Fach Video gibt es in der Schule nicht, weil es im neunzehnten Jahrhundert noch keine Videorecorder gab,“ erläutert Guido Schlösser den Schülerinnen und Schülern, aber das hindert ihn nicht, die Möglichkeiten des Musikunterrichts neu zu definieren. Schließlich gilt es seit John Cage, die Gleichzeitigkeiten und Unvorhersehrbarkeiten des Lebens auch in der Kunst zu akzeptieren.
Schülerinnen und Schüler lernen die Gesetze der Medienrealität kennen, indem sie sie überschreiten. Doch die Disziplinierung kommt nicht zu kurz: Eine Bühnenshow ist schließlich kein Kindergeburtstag.